Beschreibung
Acryl auf Leinwand
Dies ist kein Blick aus der Vogelperspektive auf die Makrowelt, sondern eine Grabung nach innen. Ich übersetze die fragmentierten Lichtspiele des Raums, die Kurven der Wellenbewegungen und die abgelösten Rhizome der Pflanzen in eine Serie „mikroskopischer Landkarten“.
In diesen Karten bilden die Grenzen der Farben die Territorien und die fließenden Linien die Längen- und Breitengrade. Ich habe die konkreten Koordinaten und Erzählungen getilgt; was bleibt, sind die visuellen Spuren des „Daseins“. Sie verzeichnen keinen physischen Ort, sondern die Bahn, auf der das Licht in einem bestimmten Moment über den Fensterrahmen tanzte, oder die Tiefe, mit der der kalte Regen das erste Frühlingsgrün durchdrang.




