Beschreibung
Acryl auf Leinwand
Je schlichter die Farbfelder und die Farben selbst sind, desto mehr Raum öffnen sie für eine tiefgreifende Imagination. In meinen Werken tilge ich bewusst überflüssige Details und hinterlasse lediglich die Essenz geometrischer Formen. Diese „Einfachheit“ ist kein Mangel, sondern ein visueller Leerraum.
Für mich ist das künstlerische Schaffen ein Prozess des Aufspürens von „Universalitäten“. Ob die Wellen eines Teiches, der Schatten eines Baumes am Fenster oder die kühle Erinnerung an den Frühlingsregen im Geist – die zugrunde liegende Logik ist dieselbe. Ich versuche, die „privatisierte Erzählung“ abzustreifen und mich einer tiefen Empathie zuzuwenden. Mein „privates Museum“ bewahrt nicht nur persönliche Fragmente, sondern fungiert als visuelle Brücke zu Fremden. Diese Universalität transzendiert das konkrete Objekt und lässt das Werk zu einem gemeinsam bewohnten Kontinuum aus Raum und Zeit werden.




